Henri Matisse: Menschen, Masken, Modelle - Ausstellung Bucerius Forum Hamburg
Da ich momentan die Ausstellung noch nicht gesehen habe, gebe ich vorläufig den Pressetext des Bucerius Kunst Forum wieder:
Der Ausstellungstitel Matisse. Menschen, Masken, Modelle zeugt
von der Vielfalt der Transformation des traditionellen Portraits bei
Matisse. Häufig nahmen die Menschen auf seinen Bildern überindividuelle
Züge an, gleich einer Maske in einer inszenierten Rolle. Diese
Verdeckung des oberflächlichen ersten Eindrucks war zumeist das
Ergebnis zahlreicher Portraitsitzungen. Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet, donnerstags bis 21 Uhr. Öffentliche Führungen: Bis 19. April 2009! Die Bilder von oben nach unten:
Dame
in Grün, um 1909, Staatliche Eremitage St. Petersburg, ©
Successsion
Henri Matisse, VG Bild-Kunst, Bonn 2008 Laurette
mit Kaffeetasse, um 1917, Kunstmuseum Solothurn,
Dübi-Müller-Stiftung, © Succession Henri Matisse, VG Bild-Kunst, Bonn 2008
Auf
Henri Matisse (1869–1954) geht die erste künstlerische Revolution des
20. Jahrhunderts zurück. Um 1905 sagte er sich vom Impressionismus los
und verband auf neuartige Weise Farbintensität mit Ausdruckskraft. Das
war die Geburtsstunde des Fauvismus, wie die Kritiker diese Kunst nach
den „fauves“, den „wilden Tieren“, benannten. Unter den ersten
fauvistischen Bildern befanden sich überraschend viele Portraits. Sie
wandten die Abstraktion als moderne Errungenschaft erstmals auf eine
Kunstform an, für die man bis dahin Ähnlichkeit als entscheidend
angesehen hatte. Matisse ging es genauso wie seinen Vorgängern um
treffende Portraits, doch er schlug einen neuen Weg ein, um die
Persönlichkeit des Modells, die er in der Begegnung erfahren hatte, zu
einem gültigen Bild zu gestalten.
Portraits
blieben für Matisse ein Leben lang die wichtigste künstlerische
Herausforderung. Picassos Lebensgefährtin Françoise Gilot berichtete,
Matisse sei süchtig gewesen nach neuen Gesichtern und stets auf die
Entschlüsselung eines interessanten Gesichts erpicht.
Die erste Ausstellung über die Portraits von Henri Matisse
versammelt Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Druckgraphik aus allen
Schaffensphasen des Malers und wird mit bedeutenden Leihgaben aus
internationalen Museen unterstützt, darunter das Centre Georges
Pompidou, Paris, das Museum of Modern Art, New York, und die Staatliche
Ermitage, St. Petersburg. Eine Ausstellung des Bucerius Kunst Forums
und der Staatsgalerie Stuttgart.
Mo, Mi, Fr 13 Uhr
Di, Do 18 Uhr
So und feiertags 12 Uhr
Selbstbildnis (Das Matrosenhemd), 1906, Statens Museum for Kunst, Kopenhagen, Schenkung Johannes Rump, 1928, © Succession Henri Matisse, VG Bild-Kunst, Bonn 2008
Quelle: Pressemitteilung des Bucerius Kunst Forum
Danke für den freundlichen Kommentar. Seit ich die Ausstellung tatsächlich auch gesehen habe, bin ich erst recht überzeugt, ein MUSS!
Kommentiert von: Helge Mücke | 03. April 09 um 20:16 Uhr
Danke für die Hinweise, das ist eine der Ausstellungen, die man gesehen haben MUSS. Auf nach Hamburg.
Kommentiert von: Thomas Kohler | 09. März 09 um 23:21 Uhr