
Einer der Höhepunkte der Oster-Tanztage (über die ich im vorigen Jahr hier mehr berichtet habe) ist der Choreographen-Wettbewerb.
Am Samstag "heute" um 14.30 Uhr hat die 1. Vorrunde stattgefunden, Ostersonntag folgen ebenfalls halb drei die zweite und - im Abstand - das Finale ( 19 Uhr). Wer also "das Pech" hat, von der 2. Vorrunde aus ins Finale zu kommen, muss Ostersonntag zweimal tanzen!
Dieses Mal habe ich mir vorgenommen, die beiden Vorrunden zu besuchen - dann habe ich die ganze Bandbreite.
Von der ersten Vorrunde sind mir am meisten in Erinnerung (ich denke, sie haben eine gute Chance):
Flow 1 von Selatin Kara, Deutschland (Kennbuchtabe B). Eine sehr spannende Musik u.a. für Celli - Welturaufführung -, anders, als es im Programm steht. Garcia Gonzales tanzt solo auf einem Trampolin. (Zu den Grundregeln gehört, dass beim Solo nicht der Choreograoh selber tanzen darf; sonst wäre es keine Choreographie mehr, es geht auch darum zu zeigen, ob man seine Idee einem Tänzer vermitteln kann.)
Sehr witzig: "Das Röhren der Hirsche" von Tim Gerhards, Simon Hartmann und Daniel Ernesto-Müller, Deutschland - sie tanzen selber. Das männliche Gehabe wird treffsicher auf die Schippe genommen; es beginnt mit Kontakt-Suchanzeigen.
Ostersonntag geht es weiter mit den Kennbuchstaben I bis P. Israel, Brasilien, Korea, Philippinen, USA, Schweiz, Großbritannien sind u.a. die vertretenen Länder.
Das Bild zeigt eine Szene aus "Quartet" von Ed Wubbe - Gastspiel des Scapino Ballet Rotterdam an Karfreitag.
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