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28. März 2009

Kommentare

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Nix brutal Michel, danke fürs Verbreiten! Barbara hatte mich schon darauf aufmerksam gemacht - eben dieselbe, die ich inzwischen (virtuell) sehr viel besser kenne.

Lieber Helge,

gerade habe ich noch einmal Deine Einleitung aus 2008 gelesen, mit den aktuellen Beobachtungen bewahrheitet sich es immer wieder, dass die esoterische Entwicklung fortschreitet und die anthroposophische Gesellschaft vielleicht schon an der Schwelle ist, den Satz zu erfüllen: "Wenn aber die Zeit kommt, wo die Vorbereitung der Erfüllung zu weichen hat, erweisen sich die Vorbereitenden als unfähig, sich so weitgehend umzustellen, dass sie nun die Erfüllung verwalten können."

Ein ganz aktuelles Beispiel: In einer Talkshow im dritten Programm (ich erinnere mich nicht mehr, ob es NDR oder WDR war) spricht Harald Glööckler über seine traumatische Kindheit und sagt dann fast wörtlich "ich beklage mich nicht darüber, ich habe mir meine Eltern und mein Schicksal selbst so ausgesucht".
Es gibt keine Nachfrage von den anderen Gästen oder den Moderatoren, es bleibt offen, ob und wie diese Bemerkung verstanden wird.
Müssten solche Aussagen nicht von Anthroposophen in der Öffentlichkeit gemacht werden, mit einem Hinweis auf die Hintergründe, ohne gleich die GA zu zitieren oder zu schulmeistern?
Stattdessen spricht diese Karma-Erkenntnis ein Paradiesvogel der Schickeria aus, ein Modedesigner, geschminkt wie eine Wasserleiche, durch seine Auftritte in Casting-Shows bekannt geworden.
Ich könnte noch einige Beispiele aufführen, gerade in Talkshows treten immer wieder sogenannte Prominente auf und plaudern oft zusammenhanglos über Reinkarnation, nachtodliche Erlebnisse, Engelbegegnungen.
Meine Reaktion ist immer sehr ambivalent: Ist es gut, das solche Themen heute öffentlich besprochen werden, ohne das es einen Skandal gibt oder der Aussprechende in die Lächerlichkeit gezogen wird?
Müssten nicht Anthroposophen sich ebenfalls trauen, diese Dinge im 21. Jahrundert öffentlich zu vertreten? Schon allein, um den Wahrheiten aus der unseriösen Ecke zu helfen, in die sie damit geraten könnten? Sind wir schon "als Vorbereitende unfähig geworden", wenn wir uns in überhebliches oder demütiges Schweigen hüllen, weil wir meinen, esoterische Inhalte schützen zu müssen, die längst aus der Hülle heraus sind?
Ich würde mich freuen, wenn wir in diesem und anderen Blogs auch solche Diskussionen führen könnten.

Herzliche Grüße an alle Mitleser, Uwe Daniel

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